Abstraktionen

DIE UNENDLICHE GESCHICHTE | Triptychon | 2015 | 94 x 46 cm | Tusche, Kohle, Papier

Grundsätzlich bin ich angetan von Licht-Schatten Abbildungen und verschiedensten Schwarz-Weiß Techniken. Ich experimentiere gerne und abstrahiere das Gesehene mit Beachtung des bildnerischen Gleichgewichtes sowohl in der Komposition, als auch in der Farb-Licht Balance. Ich verwende für meine Werke am meisten Tusche, Kohle, oft auch Beize, Öl und Acryl.

Ein rein fachlich gutes Bild kann man bei Beachtung grundlegender künstlerischen Regeln immer konstruieren. Man kann solche Gemälde entweder mögen oder nicht mögen, sie können gefallen oder auch nicht gefallen. Was aber diese ausergewöhnlich macht, ist die Tatsache, dass sie unendlich viel Freiräume für Assoziationen und Fantasien zulassen. Der Betrachter der Bilder versucht unwillkürlich verwandte Formen, Muster und Gestalten zu entdecken. Je länger wir uns so ein Gemälde anschauen, desto mehr Details und Formen entdecken wir. Und was kann ein Bild anziehender machen, als das es zum langen Erforschen einlädt.

L I N I E N Z E I C H N U N G E N    |    B L I N D Z E I C H N U N G E N

Die Themen meiner “Linien-Zeichnungen” sind oftmals Menschen in verschiedensten Umgebungen. Ich skizziere unterwegs aufgegriffene Momente und einzelne Einblicke schnell auf das Papier. Später komponiere ich aus diesen Stücken neue fiktive Gruppen. Meine “Blindzeichnungen” sind ähnliche Schnellskitzen jedoch intuitiv und unkontrolliert. Dabei wird die Feder kein einziges mal vom Papier gehoben, die Zeichnung ist eine Linie. Die hand wird vom inneren Bewusstsein geführt, da die Augen geschlossen sind.

E X P R E S S I O N E N

I M P R E S S I O N E N